Aus Freude am echten Genuss

Es gehört zu den angenehmen Entwicklungen unserer Zeit, dass wir parallel zum rasanten technischen Fortschritt auch eine Renaissance traditioneller Werte erleben. Ein Beispiel dafür ist der wachsende Stellenwert einer natürlichen und gesunden Ernährung.

Beste Rahmenbedingungen also für traditionell hergestellten Rohmilchkäse wie den Comté. Dank seines unverfälschten und daher einzigartigen Geschmacks sowie seiner durch die schonende Herstellung erhaltenen Vitamine und Mineralstoffe ist er das ideale Angebot für all die Menschen, die Freude am Genuss des Echten haben.

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~ Der Käse ~

Die Montbéliard-Kuh

Die Milchkuhrasse Montbéliard kennt man in ihrem ursprünglichen Zuchtgebiet, den Hochebenen der Franche-Comté, seit über 100 Jahren. Sie geht auf eine Kreuzung der heimischen Rasse Comtois mit Simmentaler Fleckvieh aus der Region Bern zurück. Dadurch sind die Montbéliard-Kühe dem typischen Bergklima mit seinen großen Temperaturunterschieden und häufigen Nachtfrösten bestens angepasst.

Es gibt jedoch noch eine ganze Reihe weiterer wichtiger Gründe für die Milchbauern der Franche-Comté, auf ihre für die Region typischen Milchkühe zu setzen. Beispielsweise den, dass die Montbéliard-Kühe die milchreichste Fleckviehrasse sind. So liegt ihre Milchleistung im Schnitt um rund 500 Liter pro Jahr höher, als die einer deutschen Fleckvieh-Kuh.

Vielfalt erleben

So vielfältig wie sich die Natur im Verlauf der 4 Jahreszeiten präsentiert, so vielfältig sind auch die Geschmacksvarianten des Comté. Je nach Jahreszeit geben die verschiedenen Aromen der Futterpflanzen auf den Weidewiesen oder das Winterheu der Kuhmilch unterschiedliche Geschmacksnoten. Diese spiegeln sich während der Käseproduktion variantenreich im Comté wider.

AOP „Appellation d‘origine protégé“

Die geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.) (französisch „Appellation d’origine protégé“) ist eine europäische Herkunftsbezeichnung, die 1992 von der Europäischen Kommission geschaffen wurde. Sie schützt die Bezeichnung von Produkten, deren „Erzeugung, Verarbeitung und Herstellung in einem bestimmten geografischen Gebiet nach einem anerkannten und festgelegten Verfahren erfolgen muss[1]“.

Bauer

Die Milch für den Comté wird heute in den rund 3500 Bauernhöfen der Jurar-Region Franche-Comté produziert, die eine sogenannte "integrierte Landwirtschaft" betreiben. Dabei ist der Begriff "integriert" (lat. integrare: einbeziehen, einfügen, in ein übergeordnetes Ganzes aufnehmen) durchaus wörtlich zu nehmen. Denn diese Art der Landwirtschaft hat zum Ziel, Lebensmittel naturnah und naturschonend zu produzieren. Ein Ziel, das sich übrigens am einfachsten erreichen lässt, wenn man die Erzeugung der Lebensmittel auf regionale Kreisläufe gründet. Genau so, wie es beim Comté gehandhabt wird.

Käsemeister

Der Käsemeister steht an zweiter Stelle der Comté-Produktion. Auch wenn heute bei der Herstellung viele Arbeitsabläufe automatisiert sind, hängt die Qualität seines Endprodukts doch noch immer von seinem Fingerspitzengefühl und Können ab. Als Angestellter der Bauern wird er nach Umsatz bezahlt. Und dieser hängt wiederum von der Qualität des Käses ab, den er herstellt. Das heißt, je höher die Qualität, um so bessere Preise werden erzielt. Ein guter Grund dafür, dass auch in den rund 200 Käsereien der Region Qualität die erste Priorität genießt.

und andere Spezialiäten

Komm genießen - Comté